🎭 Ein Abend – Drei StĂĽcke Theaterabend der Oberstufe – 07. April 2026 17:30 Uhr

Liebe SchĂĽler:innen, liebe Eltern, liebe Kolleg:innen,

Die Theaterkurse der Stadtteilschule Öjendorf und des Kurt-Körber-Gymnasiums laden herzlich zu einem besonderen Theaterabend ein!

đź“… Datum: 07. April 2026
đź•• Beginn: 18:00 Uhr
đź•  Einlass: 17:30 Uhr
📍 Ort: Aula des Kurt-Körber-Gymnasiums, Pergamentweg 1

Freuen Sie sich auf drei spannende Inszenierungen:

✨ Die Räuber
Leitung: Frau Hebbelmann

✨ Der Bunker
Leitung: Frau Syawash & Frau Warnecke

✨ Stolpersteine
Leitung: Frau Neubert

🎟️ Eintritt:
Schüler:innen: 1 €
Erwachsene: 2 €

Erleben Sie einen abwechslungsreichen Abend voller Emotionen, intensiver Szenen und beeindruckender schauspielerischer Leistungen!

 

AusfĂĽhrliche StĂĽckbeschreibung:

„Die Räuber“

Friedrich Schillers „Die Räuber“ ist ein Drama aus dem Sturm und Drang. Wir bringen dieses spannende Drama um Eifersucht, Neid, Freiheit, Gerechtigkeit und Gewalt gekĂĽrzt und in moderner Sprache auf die BĂĽhne.  

Erzählt wird die Geschichte zweier ungleicher BrĂĽder – der eine, Franz, lebt noch zu Hause im Schloss seines Vaters und ist eifersĂĽchtig auf seinen Bruder Karl, der, so sieht es Franz, von seinem Vater mehr geliebt wird als er. Karl hat eine groĂźe Liebe, Amalia, die sich um seinen gebrechlichen Vater kĂĽmmert, er selbst studiert in einer anderen Stadt. Karl schafft es durch eine List, den Vater davon zu ĂĽberzeugen, dass er seinen erstgeborenen Sohn Karl verstoĂźen muss. Karl, tief verletzt, schlieĂźt sich daraufhin einer Räuberbande an und wird ihr Hauptmann. Die jungen Leute wollen sich fĂĽr die Gerechtigkeit einsetzen und Reiche ausrauben, sorgen aber auch fĂĽr Gewalt und Chaos. Karl zweifelt zunehmend daran, ob das, was er tut, richtig ist. Amalia kann nicht glauben, dass ihr Karl ĂĽberhaupt etwas Böses tun kann und steht unerschĂĽtterlich zu ihm. Als der alte Moor vermeintlich stirbt und sie erfährt, dass auch ihr Karl gestorben sein soll, ist sie am Boden zerstört… und Franz wittert seine Chance, Amalia zu erobern. 

Wir freuen uns, euch dieses kraftvolle und emotionale StĂĽck präsentieren zu dĂĽrfen und euch nicht nur zu unterhalten, sondern auch zum Nachdenken ĂĽber die Frage anzuregen: Kann man das Richtige tun, wenn man den falschen Weg wählt? 

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Bunker – Ein Theaterstück über Angst, Macht und Menschlichkeit

Was passiert mit uns, wenn von einem Moment auf den anderen nichts mehr sicher ist?

Bunker zeigt eine Gruppe von Menschen, die durch einen plötzlichen Alarm in einen Schutzraum gedrängt wird. Was draußen geschehen ist, bleibt unklar und genau diese Ungewissheit setzt etwas in Gang: Fragen, Ängste und erste Spannungen.

Schnell wird aus der Ausnahmesituation eine echte Belastungsprobe. Die Vorräte sind begrenzt, die Zeit nicht einschätzbar, und das Miteinander gerät ins Wanken. Wer behält den Überblick? Wer trifft Entscheidungen? Und wem kann man in so einer Situation überhaupt noch vertrauen?

Das Stück macht erfahrbar, wie fragil Zusammenhalt sein kann, wenn Druck entsteht und wie schnell sich Dynamiken in Gruppen verändern.

Entstanden ist Bunker als Eigenproduktion des Theaterkurses S2/S4 unter der Leitung von Frau Syawash und Frau Warnecke.Ein spannender Theaterabend, der nicht nur zuschauen lässt, sondern zum Nachdenken anregt.

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„Stolpersteine“ – ein dokumentarisches TheaterstĂĽck, das in Billstedt spielt

In „Stolpersteine“ rücken wir die Biografien von vier Familien in den Mittelpunkt, deren Stolpersteine in Billstedt verlegt wurden. Schülerinnen und Schüler des KKG haben recherchiert, Filme über die Zeit geschaut und Orte des Gedenkens aufgesucht. Aus diesen Materialien entstanden szenische Collagen, die Stimmen, Fotos und behördliche Dokumente miteinander verweben. So wird Geschichte spürbar – als Teil unserer Nachbarschaft und unseres heutigen Zusammenlebens. Die Frage „Was hätte ich getan?“ zieht sich wie ein roter Faden durch alle Episoden.

Warum dieses StĂĽck?

Stolpersteine sind mehr als Messingplatten im Gehweg: Sie verankern Biografien dort, wo Menschen lebten, liebten und arbeiteten. Das Stück lädt ein, hinzusehen, Fragen zu stellen und Verantwortung für ein respektvolles Miteinander zu übernehmen. Es ist ein Beitrag unserer Schulgemeinschaft zu einer Erinnerungskultur, die nicht anklagt, sondern verbindet.

Vier Familien – vier Lebenswege

  • Die eine Familie steht fĂĽr ein lebendiges Gemeindeleben vor 1933: ein kleiner Laden, Nachbarn, die sich kannten – und der schleichende Ausschluss aus Alltag und Beruf. Ihre Geschichte erzählt von Mut, Zusammenhalt und der Frage, wie man Menschlichkeit bewahrt, wenn Regeln unmenschlich werden.
  • Die andere Familie beleuchtet das Schicksal von Kindern und Eltern. Die Szene folgt ihrem Weg von Billstedt ĂĽber Zwischenstationen bis zur erzwungenen Trennung.
  • Eine weitere Familie macht sichtbar, wie Nachbarschaft reagiert: Hilfe, Wegsehen, Risiko. Wir rekonstruieren, wer TĂĽren öffnete – und wer sie schloss.
  • Eine letzte Familie zeigt, wie eine Mauer durch Familien geht und Radiohören zum Todesurteil wird.
  • Ihre Stolpersteine erinnern daran, dass Erinnerung Arbeit ist – und Verantwortung.