Interkulturelle Erziehung

 

Interkulturelle Erziehung am KKG – Vielfalt als Stärke nutzen!

 

„Die Schülerschaft des KKG ist geprägt von einer kulturellen und religiösen Vielfalt. Ziel in unserem schulischen Zusammenleben ist es deshalb, dass unsere Schülerinnen und Schüler ihre Identität entwickeln und dadurch miteinander und voneinander lernen, um sowohl den eigenen Horizont zu erweitern als auch unsere Gesellschaft konstruktiv mitzugestalten.“ (Leitbild L5)

 

Dieser Auszug aus dem Leitbild des KKG zeigt das Besondere unserer Schülerschaft: mehr als 34 Nationalitäten sind bei uns vertreten. Das KKG spiegelt damit eine gesamtgesellschaftliche Entwicklung wider: die Entwicklung zu einer multikulturellen Gesellschaft, in der die Kulturen der Welt durch Globalisierung und Migration immer näher zusammenrücken. 

 

Unsere Ziele

Auf die multikulturelle Welt von heute und morgen wollen wir unsere Schüler*innen vorbereiten, damit sie eine Gesellschaft mitgestalten können, in der Menschen unterschiedlichster Herkunft und Prägung in Alltag und Beruf zusammenkommen.

Darüber hinaus sollen alle Schüler*innen bei uns unabhängig von Herkunft und Hintergrund die gleichen Bildungschancen haben. Dazu brauchen wir ein Schulklima, das frei von Vorurteilen ist.

Und dazu brauchen wir Schüler*innen, die stark genug sind, Unterschiede und Gegensätze nicht nur auszuhalten, sondern zu respektieren und zu schätzen.

 

Das können wir erreichen durch ...
  • die Förderung eines respektvollen und toleranten Umgangs unserer Schüler*innen miteinander mittels Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt als Stärke,
  • das Schaffen eines Bewusstseins für die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der eigenen Wurzeln, d.h. der eigenen Herkunft, Kultur und Religion,
  • das Vermitteln einer fundierten Kenntnis der deutschen Sprache und der dazugehörigen geschichtlichen und kulturellen Bezüge.

 

Und so gelangen wir dahin
  • Interkulturelles Kompetenztraining „DIVE-IN“ (ehemals „IKK“) mit Jahrgang 7 (zusätzlich für Jahrgang 5 in Planung): Die Inhalte dieses zweitägigen Trainings zielen darauf, die Team- und Dialogfähigkeit der Schüler*innen zu fördern, ihre Beziehung zueinander zu stärken und sie für diskriminierende und vorurteilsbehaftete Verhaltensweisen zu sensibilisieren.
  • Reli-AG: In diesem monatlich stattfindenden Gesprächskreis tauschen sich Schüler*innen verschiedener Jahrgänge unter Anleitung einer Religionslehrkraft und der Sozialpädagogin kontrovers zu religiösen Themen aus. Die Reli-AG kooperiert mit außerschulischen Partnern und Lernorten, wie z.B. GIRA, der „Gesprächsrunde für interreligiösen Austausch“ am Helmut-Schmidt-Gymnasium in Wilhelmsburg.
  • Fortbildungen für das Kollegium zu interkulturellen Themen
  • Teilnahme am ESF-SchulMentorenprojekt D23+ „SchulMentoren – Hand in Hand für starke Schulen“: In einer mehrstündigen Qualifizierung werden Eltern- und Schülermentor*innen ausgebildet, um jeweils Eltern und jüngere Schüler*innen im Schulalltag zu unterstützen, z.B. in Form eines Elterncafés mit wechselnden Themenangeboten und Schüler*innenpatenschaften.

 

Edda Oltmann